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Kabarett – Sektempfang – Menü

Categories: Allgemein, Förderverein, Gastronomie, Veranstaltung | Posted by: Christoph

Augenzwinkernd, melancholisch und unberechenbar gibt er  Antwort auf so viele Ungereimtheiten: Warum sind einige Feuerwehrmänner bei der Amtsarzt-Untersuchung zu schwer? Wie fange ich als Einsatzkraft ein Wildschwein ein? Was sage ich dem Patienten nachts um 2.00 Uhr, wenn er mit dem Rettungswagen und seinem vier Tage alten Schnupfen ins Krankenhaus möchte? Reden und retten Frauen in der Feuerwehr anders als Männer? Brauche ich für den Supermarkt eine Anleitung in Erste-Hilfe? Haben alle eine Flatrate für den Löschzug-Einsatz? Gibt es eine verständliche Anleitung zur Wiederbelebung?

Bei Feuerwehreinsätzen gilt immer das Motto: In der Ruhe liegt die Kraft! Auf der Bühne ist für Nuth alles anders. Nix da – mit Ruhe! Natürlich bittet er als schweißgetränkter Retter auch in diesem Programm wiederum einen Freiwilligen auf die Bühne. Was wird passieren? Nur so viel: Wir lernen alle daraus und es kann jeden treffen, auch Sie!

Nach dem erfolgreichen Kabarett-Abend im Herbst 2015 im Feuerwehrmuseum Hermeskeil präsentiert Günter Nuth sein neues 120 Minuten Kabarett für jedermann: „Feuer und Schweiß!“

Termin: Samstag, der 22. Oktober 2016 um 20.00 Uhr im feuerwehr erlebnis museum Hermeskeil. Ab 19.00 Uhr laden die Mitarbeiter des Feuerwehrmuseums zu einem (kostenlosen) Sektempfang ein. Für Besucher des Kabarettabends ist die Besichtigung des Museums am 22.10. kostenlos.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf (12 Euro, ermäßigt 8 Euro) an der Museumskasse, bei der Buchhandlung Lorenzen (Hermeskeil) und bei Ticket Regional sowie an der Abendkasse (15 Euro, ermäßigt 8 Euro) im Feuerwehrmuseum.

An diesem Tag bietet der Hermeskeiler Hof (die dem Museum angeschlossene Gastronomie) in Verbindung mit dem Kabarettabend ein spezielles Menü an:

Feuerwehrspieß an BBQ-Sauce mit Kartoffeltwister und Salat für 14,50€

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Erfolgreich: 25.000 Besucher zu Gast im Museum

Categories: Allgemein, Förderverein | Posted by: Christoph

Ein wenig überrascht war Jan-Marc Scheit (9 Jahre) aus Hetzerath/Eifel, als er am 24. August 2016 von Michael Klein (Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, Koblenz, 2.v.l.), Willi Auler (1. Beigeordneter Stadt Hermeskeil, 1.v.r.) und Ernst Blasius (Museumsleiter, 1.v.l.) als 25.000er Besucher des feuerwehr erlebnis museum  Hermeskeil begrüßt wurde. Jan–Marc, aktives Mitglied der Jugendfeuerwehr Hetzerath, ist so begeistert von der Erlebnisausstellung, dass er dieser bereits seinen zweiten Besuch abstattet. Dass diese Ausstellung gelungen ist und immer wieder Besucher ins Museum zieht, betont auch Michael Klein vom Landesfeuerwehrverband: „Zukunft wird von der Vergangenheit getragen. Aber Feuerwehrmuseum Hermeskeil bedeutet nicht, dass hier verstaubte Sachen aus der Vergangenheit stehen, sondern dass es ein Ort des Lernens ist. Das wird hier besonders gelebt, weil man alles Sachen anfassen und auch in die Autos gehen darf. Das macht den besonderen Reiz aus und bringt immer wieder neue Besucher ins Museum.“

Willi Auler gratuliert dem Förderverein zu diesem großartigen Erfolg: „Der Förderverein kann froh und stolz sein, dass das Konzept, was schon seit Jahren die Richtung vorgibt, aufgeht. Die Stadt Hermeskeil ist sich sicher, dass der Förderverein auch die Umsetzung seiner Aufgabe in Zukunft meisterhaft leisten wird. Die Besucherzahl steigt von Monat zu Monat und, wenn heute Morgen um 10.00 Uhr, bei über 25°C im Schatten, schon über 20 Besucher im Museum waren, kann man guter Dinge sein, das unser Feuerwehrerlebnismuseum eine gute Zukunft haben wird. Die Besucher bestätigen auf jeden Fall immer wieder das tolle Erlebnis, was sie in diesem gut geführten Museum haben. Herzlichen Glückwunsch und auch ein „Dankeschön“,  an den Vorstand und an die Mitglieder des Fördervereins, für diese tolle Leistung und das ganz tolle Ergebnis, was die Besucherzahl angeht.“

25.000 Besucher bedeutet, dass im Durchschnitt etwa 30 Besucher an jedem Tag, an dem das Museum geöffnet hatte, zu Besuch waren. „Wir waren uns sicher, dass unser Museum gut angenommen wird“, so Christoph Unger, 1. Vorsitzender des Fördervereins, der das Museum ehrenamtlich betreibt, „aber dieser großartige Erfolg und enorme Zuspruch übersteigt sogar unsere optimistischsten Erwartungen. Wer eine interessante und abwechslungsreiche Beschäftigung in seiner Freizeit nachgehen möchte, mit Kontakt zu freudigen und begeisterten Menschen, ist herzlich eingeladen, bei uns mitzumachen. Wir werden von Mitbürgern aller Altersklassen unterstütz, von jung bis ins hohe Rentenalter, welche bei uns z.B. ehrenamtlich Kassendienste am Wochenende übernehmen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich,“ betont Unger, der sich noch ausdrücklich bei seinem gesamten Team vom Förderverein bedanken möchte, denn „nur durch deren unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz ist dieser Erfolg erst möglich geworden. Ich bin über die großartige Hilfe und Unterstützung so vieler verschiedener Menschen sehr dankbar, denn erst dadurch wird das Museum zu dem, was es ist: ein lebendiger Ort  der Feuerwehr von damals bis heute“.

Quelle Foto: Rike Bouvet (Unfallkasse Rheinland-Pfalz)

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10.000 Besucher im Jahr 2015

Categories: Allgemein, Förderverein | Posted by: Christoph

Bereits dreimal war Jonas Niklas aus Schweich mit seinem Opa im Hermeskeiler Feuerwehrmuseum gewesen. Er fand es jedes mal dort so toll, dass er unbedingt seinen nächsten Geburtstag mit seinen Freunden im Feuerwehrmuseum feiern wollte. Als er dann am Samstag vor dem 4. Advent mit seinen Freunden und seiner Mutter ins Museum kam, wurde er von Willi Auler, 1. Beigeordneten der Stadt, und Christoph Unger, Vorsitzender Feuerwehrmuseum als 10.000er Besucher im Jahr 2015 begrüßt. Dies war knapp, denn hätte Jonas Niklas sich nicht verspätet, wäre wohl ein Mitglied der kurz zuvor eingetroffenen Feuerwehr Wittlich als 10.000er Besucher im Jahr 2015 begrüßt worden.

Neben einem kleinen Geschenk vom Förderverein zu seinem 6. Geburtstag, welches alle Gäste erhalten, die im Feuerwehrmuseum ihren Kindergeburtstag feiern, überreichte Willi Auler der Mutter von Jonas Niklas, Frau Jessica Baasner einen Blumenstrauß. Willi Auler gratulierte auch dem Förderverein und sagte, dass die Stadt froh und stolz darauf ist, dass der Förderverein sein doch ehrgeiziges Ziel von 10.000 Besuchern pro Jahr erreicht hat. Die Stadt Hermeskeil ist froh, dass sie durch den sehr engagierten Förderverein einen zuverlässigen Partner an der Seite hat, der das Museum professionell bewirtschaftet, und das auch noch alles ehrenamtlich.

Nach all den Glückwünschen ging es dann endlich los, die sieben Kinder und vier Mütter wurden von Christoph Unger durchs Museum geführt, konnten an der Handdruckspritze Wasser pumpen, einen Löschangriff aufbauen und in die Fahrzeuge steigen. Auch wenn sich der Förderverein sehr darüber freut, sein Jahresziel erreicht zu haben und damit das besucherstärkste Museum in Rheinland-Pfalz zu sein, welches ehrenamtlich betrieben wird, war für die Kinder wohl die Fahrt mit dem Oldtimer durch Hermeskeil der Höhepunkt des Tages. Abschließend bedankte sich Frau Baasner für die tolle Zeit und großartige Führung, „die Jungs hatten irre viel Spaß, so dass der Besuch sicher unvergesslich bleibt!“

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Förderverein wählt neuen Vorstand

Categories: Allgemein, Förderverein | Posted by: Christoph

Der Förderverein des Rheinland-Pfälzischen Feuerwehrmuseums Hermeskeil hat in seiner jüngsten Sitzung einen neuen Vorstand gewählt. Udo Moser, der bisherige Vorsitzende, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. „Ich bin eine Reizfigur in dem gesamten Geschehen, es trifft aber den Förderverein und das Museum“, so Moser. „Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, der Förderverein kann jedoch entpolitisiert so positiv weiterwirken wie bisher. Die aktuellen Angriffe auf das Museum und den Förderverein sind teils politisch motiviert“.

Als neuer Vorsitzender wurde sein bisheriger Stellvertreter, Christoph Unger, gewählt, 1. Stellvertreter ist nun Alexander Schmitt und 2. Stellvertreter ist Museumsleiter Ernst Blasius. Thorsten Dietz wird von nun an das Amt des Schatzmeister bekleiden, Petra Blasius-Moser wurde als Schriftführerin gewählt und René Treitz als Pressewart. Als Beisitzer wurden Frank Hachemer (Präsident Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz), Frank Zühlke, Thorsten Haupenthal, Helmut Pleines, Gertrud Blasius und German Hark gewählt, die Kasse werden Christine (Kim) Boesen und Walter Weber prüfen. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.

Zu Beginn der Versammlung gab der Vorsitzende Udo Moser einen Rückblick über das zurückliegende, arbeitsreiche Jahr. Er gab seine Freude über das gelungene Museum zum Ausdruck, welches den Anforderungen eines modernen Museums gerecht wird und beim Publikum sehr gut ankommt. Der Zuschauerzuspruch ist steigend, nicht nur Feuerwehrleute besuchen das Museum, sondern zu einem großen Teil auch Familien, welche eine weite Anreise haben, in der benachbarten Jugendherberge übernachten oder aus dem benachbarten Ausland kommen. Das Museum stelle nicht nur historische Geräte aus, sondern leiste durch seine Besonderheit auch einen Beitrag zur Nachwuchswerbung der Feuerwehren, was heutzutage immens wichtig ist.

Die Gesichter der Besucher sind zufrieden, die Kommentare im Gästebuch spiegeln dies wieder. Erfreulich ist, das an den Wochenenddiensten immer genügend Freiwillige vom Förderverein da sind, um den Dienst im Museum zu übernehmen, während der Woche wird dies durch zwei vom Förderverein bezahlte Minijobs geleistet.

Das Museum, so Moser, ist sehr positiv und erfolgreich gestartet. Es wird ein Alleinstellungsmerkmal für Hermeskeil, welches genutzt werden muss. Bezug nehmend auf die aktuelle Diskussion um die Mehrkosten und Angriffe auf den Förderverein und dessen fast 100 Mitglieder bat Udo Moser diese, „mit dem bisherigen Engagement dabei zu bleiben, wir brauchen Euch.“

Otto Fürst, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes a.D., der in seiner Amtszeit den Bau des Feuerwehrmuseums intensivst begleitete, bedankte sich nochmals bei Moser für seine Engagement, ausdrücklich auch im Namen des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz. „Schade, dass heutzutage bei erfolgreichen Projekten Gegner dieses Projektes einen Prügelknaben suchen“, so Fürst. „Ich verstehe Ihre Gründe zum Rücktritt, leider wollen einige das Museum zum Spielball der Politik machen“. Er bedauert es, dass sich Moser nicht mehr zur Wiederwahl stellt. Fürst erinnerte nochmals daran, dass er immer wieder in Gesprächen mit dem damaligen Innenminister Bruch darauf angesprochen wurde, dass die Fördergelder in Mainz abrufbereit liegen und sie weg sind, wenn sich nicht bald endlich etwas in Hermeskeil tue. „Es gab erst einen Umschwung, als sie als Vorsitzender mitgewirkt haben, von da an wurde das Projekt voran getrieben. Ihre Person ist mit dem erfolgreichen Start sehr verbunden“. Fürst betonte, dass er sich stets auf Mosers Worte verlassen konnte. Wenn etwas vereinbart war, wurde Wort gehalten, ein Protokoll sei nie nötig gewesen.

Auch der neu gewählte Vorsitzende Christoph Unger bedankte sich bei Moser für die geleistete Arbeit und die aus seiner Sicht sehr positive Zusammenarbeit. Ebenso hob er hervor, dass man sich auf Mosers Wort verlassen konnte, es gab immer sofort klare und eindeutige Antworten, die dann auch eingehalten wurden. „In der jetzigen Situation ist Udo Mosers Entscheidung zu respektieren, auch wenn ich diese bedauere“, so Unger.

Mit Blick auf die derzeitige Diskussion um die Mehrkosten und die entsprechende Berichterstattung in der Presse bedauert Unger, dass hier immer wieder die Vereinsmitglieder angegriffen werden, welche in unzählbar vielen Stunden ein großes ehrenamtliches Engagement aufbringen. In seinem Bericht ging Unger darauf ein, wie viel Arbeit unendgeldlich von den Vereinsmitgliedern bei der Restauration der Exponate, Werbung, Dienste im neuen Museum, Besucherbetreuung, Führungen durch die Ausstellung, kleinere Reparaturen im neuen Museum, Reinigungen und vieles mehr geleistet werden. Unger bat die Vereinsmitglieder, sich von der aktuellen Diskussion nicht demotivieren zu lassen, da ihre Mitarbeit benötigt wird. „Die Fehler, welche zu den Mehrkosten führten, liegen eindeutig nicht bei den Museumsmitarbeitern, außer, dass wir vor 20 Jahren damit begonnen haben, historische Geräte der Feuerwehr zu sammeln“, so Unger. „Die Kosten für die Ausstellung sind im Rahmen geblieben, es wurde gespart, mehrere tausend Euro Sponsoring bereitgestellt und ein ganzer Bereich des Museums in Eigenleistung hergerichtet“. Unger bestätigte, dass der damalige Stadtbürgermeister Moser immer sehr auf Einsparungen bedacht gewesen sei, so wie er es persönlich in den Gesprächen mit den Museumsplanern mitbekommen habe. Unger betont, dass die Ausstellung sehr ansprechend ist und dadurch zu einem Erfolg werden wird. Mit aktuell 6611 Besuchern seit der Eröffnung am 10. April ist das Hermeskeiler Museum eines der meistbesuchten Feuerwehrmuseen Deutschlands. Es bestehe auch nicht, so wie in der Presse dargestellt, die Gefahr, dass irgendwann einmal der letzte Feuerwehrmann das Museum besucht haben wird. „Wer einmal einen Dienst im Museum geleistet hat, wird bestätigen können, dass nur ein Anteil der Besucher Feuerwehrmänner sind, vielmehr wird das Museum von Familien mit Kindern besucht.“

Abschließend schloss sich Unger den in der Presse zitierten Worten des Stadtbürgermeister Dr. Queck an: „Wir müssen jetzt nach vorne schauen und dafür sorgen, dass das Museum ein Erfolg wird.“

 Auf dem Photo: Mitglieder des neu gewählten Vorstandes zusammen mit Stadtbürgermeister Dr. Queck (v.l.n.r.): Beisitzerin Gertrud Blasius, Schriftführerin Petra Blasius-Moser, Pressewart René Treitz, 1. Stellvertreter Alexander Schmitt, Vorsitzender Christoph Unger, Beisitzer Helmut Pleines, 2. Stellvertreter und Museumsleier Ernst Blasius, Beisitzer German Hark.

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